Engels an Marx


in Eastbourne*!


122, Regent’s Park Road, N.W.
[London] 7. Juli 1881

Lieber Mohr, |

Ich habe im vorigen Brief !! ganz vergessen, wegen Geld zu schreiben;
ich bin wegen Sch[orlemmers] Anwesenheit etwas gebunden in meinen Bewegungen. Du kannst jetzt 100 a! 120 £ bekommen, und es fragt sich nur, ob
Du sie alle auf einmal wünschest und wieviel nach dort und wieviel für hier?
Wenn Du diesen Brief erhältst, disponiere gleich, damit ich Antwort noch
morgen erhalte. Sch[orlemmer] und Pumps gehn nämlich morgen abend ins
Theater, und ich bleibe zu Haus, ich kann dann gleich einen cheque auf
Lenchens Namen schreiben und ihr bringen; Deine Frau oder Du könnt ja
bestimmen, was mit dem Geld geschehn soll.

Tussy und Dfolly] Maitland haben beide sehr gut gespielt; die Kleine
zeigte sehr viel self possession? und sah ganz allerliebst aus auf der Bühne.
Tussy war sehr gut in den leidenschaftlichen Szenen, nur merkte man
etwas, daß sie sich Ellen Terry zum Vorbild genommen, wie Radford den
Irving, doch das wird sie sich bald abgewöhnen; will sie öffentlich Effekt
machen, muß sie unbedingt strike out a line of her own?, und das wird sie
schon.

Ich höre, daß die Seeluft bis jetzt bei Deiner Frau die erwartete Wirkung
noch nicht getan; das kommt manchmal in den ersten Zeiten vor; es kann
und wird hoffentlich noch nachkommen.

Pumps geht Montag mit Sch[orlemmer] nach Manchester, die kleine
Lydia zurückzubringen; ich höre, daß Ihr an Tussy geschrieben habt, sie
solle zu Euch kommen; ich komme dann vielleicht später, wenn P[umps]


U bis =? Sicherheit -— ? einen eigenen Stil entwickeln


— —.— nn




wieder hier. Wir werden wohl bald nach Bridlington Quay! gehn und
später, wenn Schlorlemmer] von Deutschland zurück, mit diesem nach
Jersey; wenigstens sind das bis jetzt die Entwürfe.
Beste Grüße von uns allen an Deine Frau und Dich.
Dein
F.E.