Marx an Hermann Becker

in Köln

[London, um den 1. Februar 1851]
... Du wirst mich aufs höchste verpflichten, wenn Du mir die Briefe von
Willich zuschickst.! Teils ist uns auch ein Teil Eures homerischen Gelächters zu gönnen hier an den Gewässern von Babylon. Und von der anderen Seite benutzt der Mensch die „angebliche“ Verbindung, um damit vor
Ausländern zu renommieren und gleichzeitig zu denunzieren. Endlich halte
ich es für nötig, daß Du durch mich oder direkt ihm einen Zettel zugehen
läßt, worin Du Dir die weitere Korrespondenz höflichst verbittest in Anbetracht, daß der Humor für ihn in London sehr gefahrlos ist, für Euch in
Köln aber nicht nur Euch, sondern per Reperkussion unsere Parteigenossen
in Deutschland arg treffen kann. Und was wäre fataler und zugleich lächerlicher, als wegen eines Spaßes, der auf der Marotte des „Zimmermanns“ 158!
getrieben wird, ans Kreuz genagelt zu werden...

J.G.H.Bürgers, P. Nothjung, W.J.Reiff,
H.H.Becker, R.Daniels, C.W.Otto,

A. Jacobi, 1.J. Klein, F.Freiligrath,

Köln 1852.

1 Siehe vorl. Band, S. 182/183