Karl Marx an Friedrich Engels 
in Manchester 
London, 8. Marz 1851 

18 März. 51. 
Lieber Engels! 

Heut nur Ein paar matteroffact zeilen. 

Du hast gesehn, die Times hat die Scheisse nicht aufgenommen. Mais ça 
ne nous regarde plus. 

Harney hatte schon vorge[st]ern Morgen an Schramm geschrieben. Der 
Esel von Bummler ging um 9 Uhr Morgens aus und kam um 1 Uhr Abend 
nach Haus. So fand er den Brief erst gestern. 

Harney nimmt seine Erklärung auf. Hat ein genügendes Vorwort dazu 
geschrieben. Schreibt dem Schramm „Dear Schramm" und erinnertihn, daß 
er nun auch seine Verpflichtung halte und sich nicht an das police court 
wende — dieß Dokument vis-à-vis der Franzosen. 

Gestern brachte die Patrie (heute der Constitutionnel) eine Erklärung der 
Herrn Blanc, Barthélémy, Schapper, Willich und des ganzen übrigen Comi- 
tés, worin die Herrn sagen, Blanqui habe den Toast an kein Mitglied des 
Comités geschickt. Die Patrie bemerkt dazu: Sie habe das nicht aufnehmen 
wollen, ohne vorher Erkundigungen einzuziehn. Und da habe ihr denn Herr 
Antoine — Blanquis Schwager — Folgendes zugeschickt: Der Toast sei dem 
Mitunterzeichneten Barthélémy zugesandt und der Empfang desselben von 
ihm bescheinigt worden. Du begreifst welches Wehrufen in diesem Lager 
herrscht! I 

I Mais ce n'est pas tout. 

Wolff schickte also gestern Morgen Wdloff mit einem Originalengländer 
zu Landolphe. Der Kerl hat sich als déconcertirter Grec benommen, erst 
geheult, deklamirt, phrasirt, ponirt, mit Armen und Beinen auseinanderge- 
schlagen und fiel dann zurück in sein Nichts durchbohrendes Gefühl der 
Feigheit. Wird heute Aben[d] vor den elenden Crapauds der Churchstreet 
protokollirt werden. 

Schließlich: Schlechte Nachrichten von meiner Alten. Sie macht Alles von 
Bommel abhängig. Ich werde wahrscheinlich den coup de désespoir riskiren 
müssen. Dein 

K. Marx 

Ich habe von Becker Willichs Briefe erhalten. Du bekömmst Sie Dienstag. |