Friedrich Engels an Georg Ferdinand Julius Schuberth 
in Hamburg 
London, um den 11. April 1850 


1 Für Schuberth: 


1) Daß jetzt, nach Einsendung des 3. Hefts, wir baldigst die Abrechnung über 
das von den 3 Heften Verkaufte und Berichtigung des Saldos erwarten, und 
soll er schreiben wenn dies nicht bis zum 15. April geschehen kann. Jedenfalls 
aber umgehend die Anzeige, wie viel Exemplare von diesem 3. Heft ab- 
gezogen und wie viel davon auf feste Rechnung ist. Nur ein paar Hundert 
mehr als feste Rechnung sollen abgezogen werden. — 


2) Da Sch. nicht für nöthig hält, daß H. Hagen als verantwortlicher Her- 
ausgeber fungirt, so darf er unter keiner Bedingung ein Wort am Manuskript 
ändern. Wir erklären ihm hiermit daß wir, wenn dies doch geschähe, wir 
sofort die Verbindung mit ihm abbrechen müßten. Hagen ist beauftragt 
darauf zu sehn, daß Nichts geändert. 

3)Da Sch. an Naut gegen unsre Instruktion nicht 450, sondern nur 
300 Exemplare geschickt hat, so wird Naut die ihm etwa fehlenden Ex- 
emplare von den 150 nehmen die Sch. an Eisen geschickt hat. Wir erwarten 
ferner daß die Zusendung der Exemplare an Naut in Zukunft stets zugleich 
mit denen an Eisen geschieht. Sollten uns wieder Klagen zukommen, so 
werden wir andre Maßregeln treffen müssen. Deßgleichen erwarten wir in 
Zukunft die Absendung der 50 Exemplare nach London mit dem ersten 
Steamer nach Fertigwerden des Hefts. 

(Ein Brief an Hagen zu schreiben und bei Schub, einzulegen.) j 


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