23. Sept.’71 Liebe Jenny, Heute nimmt endlich die Konferenz ein Ende. Es war hard work. Morgen- u. Abendsitzungen, dazwischen Commissionssitzungen, hearing of witnesses, reports to be drawn up and so forth. Es ist aber auch mehr geschehn als auf allen früheren Kongressen zusammen, weil kein Publikum da war – vor welchem rhetorische Komödien aufzuführen. Deutschland war nicht vertreten, von der Schweitz nur Perret und Outine . Vorige Woche gab die revolutionäre Partei in Rom dem Ricciotti Garibaldi ein Banquet, dessen Bericht im römischen Journal „ La Capitale “ mir zugeschickt worden ist . Ein Redner (il signor Luciani ) brachte einen mit grossem Enthusiasmus aufgenommenen Toast aus auf die Arbeiterklasse a C u. „a Carlo Marx che (qui) ne (en) se ne (en) è fatto (a fait) l’instancabile instrumento (l’instrument infatigable)“. Bitter dieß für Mazzini ! Die Nachricht of my death hatte in New York zu Folge meeting der „cosmopolitan society“, deren Resolutions in „World“ ich Dir zuschicke . Tussy hat auch von den Freunden in St. Petersburg ängstlichen Brief erhalten . Mit Robin u. Bastelica , den Freunden u. Mitintriganten Bakunin ’s ging’s hart her. Die Enthüllungen über Robin’s Thätigkeit in Genf u. Paris waren, indeed, strange . Jennychen s Artikel heut nach Amerika abgegangen . Dein Karl.