x (?) May 4 (?) May , 1871 Lieber Library, In aller Eile nur dieß. Die „ Papiers et Correspondance de la Famille Impériale “, worin u. a. Vogt als Subsidirter aus der Hauskasse erschei nt figurirt , sind nicht von der xxxxx (?) Commune veröffentlicht worden, die keine Zeit hat sich mit solchen Lappalien zu beschäftigen, sondern von dem gouvernement de la défense , den von Vogt in seinen Briefen an Kopp (?) Kolb so sehr bewunderten J honetten Republikanern, Jules Favre et Co. Aus diesen officiellen Publikationen sind Auszüge in fast allen Pariser Blättern gedruckt worden ( namentlich speciell die Namen der Subsidirten ). Der Auszug, d Ausschnitt, den ich einlege, ist aus dem „ Petit Journal “ (N o vom 3 Mai 1871 ) , ein Blatt, welches bis zu diesem Augenblick in Paris dieselbe Polemik gegen die Commune zu P aris führt wie Signor Vogt zu (?) in Wien. Aus Seelenverwandtschaft mit Vogt druckt es sogar ein (?) hinter seinem Namen. Indeß ist (?) nimmt Vogt selbst am Schluß seines Wischs all sein Geschwätz zurück, indem er sagt: „Es ist sogar möglich, daß schon im Namen (?) Jahre 1859 mein Name mißbraucht wurde, freilich, wie es scheint, ohne meinen Vornamen Karl. Also Louis Bonaparte mißbrauchte den Namen „Vogt“, als er ihn in sein Kassenbuch Ausgabebuch einschrieb! „ Vogt “ als Subsidirter L. Bonaparte’s im J August 1859 – u zwar „Vogt“ schlechthin, Vogt ohne „Vornah Vornamen“, Vogt sans phrase, kann das konnte natürlich nur der „berühmte“ Karl Vogt zu Genf sein! Herr Vogt weiß das so genau, daß er sagt, „ mein Name wurde mißbraucht “. Der brave Mann fühlt sich so betroffen, daß er nicht einmal zu der leichten Wendung seine Zuflucht nimmt: Wie es viele „Karls“, so giebt es viele „Vogts“ in der Welt. Was scheerts mich daher , wenn ein vornamenloser „Vogt“ im August 1859 40,000 fcs. aus der kaiserlichen Centralkasse empfing? Nein, sagt Vogt. Ich bin der Vogt, der Vogt, den man auch ohne „Vornamen“ erkennt (?) nennt , aber „ mein Namen “ ist „ mißbraucht “ worden. Du mußt hieraus die nöthige Notiz in Dein Blatt machen. Es ist durchaus absurd, Herrn Weiss u. ähnlichen „Volksparteilern“ zulieb ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Dein K. M.