Mchr 18 Nov 1868 Lieber Mohr Was sagst Du zu den Wahlen der Fabrikdistricte? Das Proletariat hat sich wieder einmal gräulich blamirt. Mchr & Salford schicken 3 Tories gegen 2 Liberale worunter noch der milk & water Bazley . Bolton, Preston, Blackburn &c fast lauter Tories. In Aschton scheint es, als ob M. Gibson to the wall ginge. Ernest Jones nowhere, trotz des Cheering. Überall das Prol. tag rag & bobtail der offiziellen Parteien & wo eine Partei durch die neuen voters Kraft gewonnen sind es die Tories. Die kleinen Städte, die half rotten boroughs retten den bürgerl ichen Liberalismus wenn (?) , & die Rollen werden sich umkehren: die Tories werden für mehr Mitglieder für die großen Städte sein & die Liberals für die ungleiche Vertretung. Hier haben die Wähler sich von 24000 auf nicht ganz 48000 erhöht, die Tories ihre voters (?) von 6000 auf 14–15000. Die Liberals haben viel verbummelt & der M Henry hat viel geschadet, aber es ist nicht wegzuläugnen, daß die Zufuhr von Arbeitervoten den Tories mehr als ihren einfachen Prozentsatz zugeführt, ihre relat ive Stellung verbessert hat. Im Ganzen ist das gut. Wie es jetzt aussieht kriegt Gladst one eine schmale Majorität & ist genöthigt den Stein am Rollen zu halten, die Reformbill zu reformiren; mit einer großen Majorität hätte er Gott einen guten Mann sein lassen wie immer. Aber ein heilloses Armuthszeugniß für das engl ische Proletariat bleibts doch. Der Pfaff hat eine unerwartete Macht gezeigt, & so auch das Kriechen vor der respectability. Nicht ein einziger Arbeitercandidat hat a ghost of a chance gehabt; aber Mylord Tom Noddy oder irgend ein Parvenü Snob kriegt die Stimmen der Arbeiter mit Vergnügen. Das Geheul der liberalen Bourg eoi s würde mich sehr amüsiren wenn diese Neben Erfahrung nicht wäre. Um mich recht zu erheitern hab’ ich gestern dem Borchardt seinen Schwiegersohn der pflichtschuldigst für die Liberalen geschanzt hatte, karthaunen besoffen gemacht. Dein F. E.