York 31 Juli 1868. Lieber Kugelmann Der Umstand daß ich momentan auf ein paar Tagen auf Reisen bin um nämlich die theure Gattin ins Seebad nach Bridlington zu bringen (ich wette Sie rathen nicht wie dieser Ort ausgesprochen wird) & die Eile die ich habe Ihnen das inl. Machwerk zuzusenden, muß diesen Wisch entschuldigen. Die Sache ist ganz famos wenn sie sich nämlich realisirt & K ert b en y nicht etwas geflunkert hat. Die inl. Schmiere ist möglichst im Geist des Blättchens abgefaßt, wäre aber möglicher Weise noch hie & da etwas zu mildern. M arx meint der Titel wäre besser „E in d eutscher Sozialist “ was sehr schön wäre wenn Monsieur K ei l daran keinen Anstoß nähme, Das muß aber vor Allem verhütet werden & ich halte daher Ihren Vorschlag als den „milderen“ für besser . M. hat Ihren Brief vorläufig dort behalten, & da es ohnehin heute schon spät ist & im Hotel Alles zu Bett eilt, so kann muß ich ihn nächste Woche beantworten. Lupus ’ Photogr amm habe ich längst für Sie zurechtgelegt , glücklicher Weise noch eins von den alten guten Abdrücken, ich habe neulich wieder 24 abziehen lassen, aber das Negative ist inzwischen so verblaßt daß sie sehr schlecht geworden sind. Was mich angeht so ist mir vor 14 Tagen ein Blutgefäßchen auf der Conjunctiva des linken Auges geplatzt & hat einen noch nicht vergangnen rothen Fleck am Augapfel (Südwestseite) hinterlassen mit dem ich mich nicht gerne verewigen lassen möchte. Damit müssen Sie also wohl noch etwas warten. NB. Die beiden hier nachträglich geschriebnen A & B bezeichneten Correcturen sind Sie wohl so gut am richtigen Platz einzuschieben. Es wäre zu wünschen daß Kby weder den V er f asser des Art. kennt noch die Originalhandschrift sieht. Also bis nächste Woche. Ihr F. E.