Mchr 13 Dezbr 1867. Lieber Kugelmann „Im Verfolg meines ergebnen Gestrigen“ – damit Sie doch auch nicht allen commerziellen Styl verschwitzen – finden Sie inl. 2 Art ikel . – den Einen , auf den Inhalt des Buchs eingehenden, für den Beobachter , den andern , bloß das Thatsächliche besprechenden, für das Gewerbeblatt oder den Staatsanzeiger . Die Schwierigkeiten die bei dem Ersteren zu überwinden waren, sehen Sie ein wenn Sie bedenken daß der Red. des Beobachters der schwatzschweifige Schwabe Karl Mayer aus dem „ Herr Vogt “ ist, der sicher uns nie willentlich etwas zu Gefallen thut. Daß diese Art. nur in Abschrift gehen dürfen, wissen Sie selbst, doch möchte ich Sie bitten, die Originale sämmtlich aufzuheben, da man nicht wissen kann wozu das gut ist. Für den Merkur schicke ich auch noch was, ich kann aber jetzt noch nicht so viel Abends arbeiten, da es mich zu sehr aufregt & ich z.B. wieder vorige Nacht auf die Artikel fast gar nicht schlafen konnte. Wetter, Geschäfte, & Rest von tic douloureux von vorigem Sonntag verhindern mich am Reiten & da komme ich nicht wieder zu meiner normalen Lage. Die Affaire Siebenmark in der Zukft habe ich nicht gelesen , ich kriege das Blatt nur selten zu sehn. Für heute leben Sie wohl. Es ist 6 Uhr Abends, Schließenszeit, & ich bin müde & hungrig. Ihr F. E.