* Köln, 22. Februar. Herr Dumont will den Standpunkt des Herrn GladNr. 229, 23. Februar 1849
Neue Rheinische Zeitung.
bach charakterisiren. Zu diesem Behufe druckte er die in der Neuen
Rhein. Zeitung enthaltene Erklärung wieder ab, worin es heißt:
„Ich erkläre Sie hiermit so lange für einen gemeinen Menschen, bis Sie
mir Satisfaction gegeben wegen den anonymen Verdächtigungen, welche 5
Ihre Zeitung fortwährend zur Erreichung eines reaktionären Zweckes
und Ihrer Bereicherung gegen mich veröffentlicht. A. Gladbach.“
„Zur Charakteristik des Standpunktes des Herrn Gladbach“ bemerkt
Herr Dumont, daß dieses Inserat an demselben Tage erschien, an welchem in der Köln. Zeitung zwei Inseratefür Hrn. Gladbach veröffentlicht
wurden.
Also Hr. Dumont, der die ganze Zeit über für baares Geld gemeine,
verläumderische Inserate gegen Hrn. Gladbach aufgenommen, hat das
Glück, an „demselben Tage“ für baares Geld ein Inserat für Herrn Gladbach einzurücken. Indem so Herr Dumont sich unverschämter Weise auf 15
den Standpunkt der absoluten Verkäuflichkeit stellt, wähnt er den Standpunkt der Unparteilichkeit einzunehmen – Unparteilichkeit vor dem Gelde! Klarer und einleuchtender konnte Herr Dumont die Gemeinheit, deren ihn Hr. Gladbach bezüchtigt, nicht kund geben.